Auf mittlerweile zehn Jahre Erfahrung im Hammerwurf blickt Annika Straub zurück. Sie war damals die erste Athletin, die zusammen mit LAZ-Trainer Ralf Reinhard 2015 vorsichtige Schritte in der damals in der Bördestadt weitgehend unbekannten Disziplin unternahm. Am Samstag musste sich Straub, die in den zurückliegenden Jahren in Westfalen nahezu durchgehend die Nummer eins im Hammerwurf der Frauen war, diesmal mit für sie eher durchschnittlichen 42,12 Metern zufriedengeben. Im gleichen Wettbewerb erzielte Straubs Vereinskameradin Antonia Böttiger trotz längerer, berufsbedingter Trainings- und Wettkampfpause respektable 32,40 Meter. Einen verhaltenen Jahresauftakt verzeichnete U18-Athletin Nia Ferige. Die DM-Sechste des Vorjahres bei der W15 mit einer persönlichen Bestmarke von 44,79 Metern erreichte 41,17 Meter.
Zum zweiten Mal auf fremdem Terrain bewegte sich Mehrkampftalent Rafael Hesse. Der DM-Bronzemedaillengewinner des Jahres 2025 im Neunkampf der M14 knackte mit 30,64 Metern erstmals die 30-Meter-Marke. Hannah Eppe, im vergangenen Jahr noch in der U14 startberechtigt, hatte ihren ersten Einsatz mit dem um einen Kilo schwereren Drei-Kilo-Hammer zu tun und kam auf 25,08 Meter. Für die erfahrene W50-Athletin Sandra Straub bedeutete das Meeting eine wichtige Standortbestimmung auf dem Weg zu den Deutschen Winterwurfmeisterschaften der Masters im März. Mit ihren 30,07 Metern zeigte sie sich zufrieden. Ihre Vereinskameradin Margareta Böttiger (W50) erreichte 27,76 Meter. hab





